Schimmel im Keller – Ursachen, Folgen und Lösungen
Schimmel im Keller ist mehr als ein optisches Problem: Er gefährdet Gesundheit und die Bausubstanz. Oft bleibt er unbemerkt, bis muffiger Geruch oder sichtbare Flecken auftreten. Erfahre hier, wie Schimmel entsteht, erkannt, beseitigt und künftig vermieden wird.

Schimmel im Keller ist nicht nur ein optisches Problem. Er kann die Bausubstanz langfristig schädigen und gesundheitliche Risiken verursachen. Oft breitet sich Schimmel unbemerkt aus und wird erst entdeckt, wenn muffiger Geruch oder sichtbare Flecken auftreten. In diesem Artikel erfährst du, wie Schimmel entsteht, wie man ihn erkennt, effektiv bekämpft und wie zukünftiger Befall vermieden werden kann.
Ursachen von Schimmel und Feuchtigkeit im Keller
Schimmel entsteht hauptsächlich durch zu hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit organischem Material wie Holz, Karton oder Textilien. Typische Ursachen:
- Kondensation an kalten Wänden oder Decken
- Wassereintritt durch undichte Fenster, Risse oder Rohrleitungen
- Schlechte Belüftung, insbesondere im Winter
- Falsche Lagerung von feuchten Gegenständen oder organischem Material, welches als Nährboden dient
💡 Hinweis: Weisser Schimmel oder schwarze Flecken sind typische Zeichen für dauerhafte Feuchigkeit.
Optimale Bedingungen: Luftfeuchtigkeit und Temperatur
Damit sich Schimmel erst gar nicht ansiedelt, sollten die Bedingungen im Keller stimmen:
- Relative Luftfeuchtigkeit: idealerweise zwischen 50 % bis 60%
- Temperatur: 12 bis 16°C
Zu hohe Feuchtigkeit oder warme, feuchte Luft fördert Schimmel, zu kalte Temperaturen können Kondensation verursachen.
🦓-Tipp: Ein Hygrometer hilft, Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Blick zu behalten.
Schimmel erkennen und Gesundheitsrisiken
Warnsignale für Schimmel:
- Schwarze, grüne oder weisse Flecken an Wänden oder Decken
- Muffiger, anhaltender Geruch
- Feuchte Stellen oder abblätternde Farbe
Gefahren für die Gesundheit:
- Allergien und Atemprobleme
- Verschlimmerung von Asthma
- Schleimhaut- und Hautreizungen
Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.
Keller dauerhaft entfeuchten
Massnahmen für langfristige Trockenheit:
- Bauliche Abdichtungen bei Rissen oder undichten Fenstern
- Drainage oder Innenabdichtung, falls nötig
- Verbesserte Dämmung und Belüftung
- Regelmässige Kontrolle der Luftfeuchtigkeit
- Elektrische Luftentfeuchter oder Granulat bei akuter Feuchtigkeit
Schnelles Trocknen ist besonders wichtig, um Schimmelbildung zu verhindern.
Schimmel tritt ab dauerhafter Luftfeuchtigkeit über 60% auf. Werte über 70% erhöhen das Risiko stark.
Richtiges Lüften (wenn möglich), Luftentfeuchter, Heizen im Winter, Hygrometer verwenden. Bei akuter Nässe: Bautrockner oder Fachfirma
Bauliche Massnahmen wie Abdichtungen, Drainage, Dämmung und kontrollierte Entfeuchtung helfen, die Feuchtigkeit langfristig zu reduzieren.
Schimmel zeigt sich durch Flecken, muffigen Geruch oder abblätternde Farbe. Risiken: Allergien, Atemprobleme, Hautreizungen.
Kleine Flächen selbst behandeln und Material entsorgen, bei grossen Flächen Fachfirma beauftragen.
Schimmel entfernen – richtig vorgehen
Kleinere Flächen (unter 0,5 m2):
- Schutzausrüstung anziehen (Handschuhe, Atemschutz, Schutzbrille)
- Befallene Stellen mit 70-prozentigem Alkohol oder Schimmelentferner behandeln
- Betroffene Materialien entsorgen
Grössere Flächen oder tief sitzender Schimmel:
- Fachbetrieb beauftragen, um eine sichere und vollständige Sanierung zu gewährleisten
- Ursache klären und dokumentieren
Fazit – Keller entlasten, Schimmel keine Chance geben
Schimmel ist ein Warnsignal und kein Schönheitsfehler. Mit regelmässiger Kontrolle, richtigem Lüften, Feuchtigkeitskontrolle, baulicher Prävention und schneller Reaktion kann man Schäden und Gesundheitsrisiken vermeiden.
Wenn dein Keller baulich einfach keine sichere Lagerfläche bietet, ist ein Self-Storage Raum die smarte Lösung: wie ein zweiter Keller - nur trocken, schimmelfrei und ohne unangenehme Überraschungen.
