Gegen Food Waste mit Zebrabox

Weltweit wird 1/3 der Lebensmittel weggeworfen, doch der Kampf gegen Food Waste ist kein einfacher. Um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, wurde 2015 das Unternehmen «Too good to go» gegründet.


Weltweit wird 1/3 der Lebensmittel weggeworfen, doch der Kampf gegen Food Waste ist kein einfacher. Um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, wurde 2015 das Unternehmen «Too good to go» gegründet. Über ihre App können Kunden so unverkaufte, überschüssige Lebensmittel vergünstigt kaufen. Da Grossisten und Produzenten oft nicht alle der produzierten Lebensmittel loswerden, kauft das Unternehmen Tradingpoint diese ein. Über die Too good to go App werden Überraschungspakete mit diesen Lebensmitteln vergünstigt den Konsumenten über Vertriebspartner in Schweizer Städten verkauft. Ab Sommer 2023 spannt Zebrabox mit Tradingpoint zusammen.
 

Food Waste in der Schweiz

In der Schweiz betragen die Lebensmittelverluste jährlich 2,8 Millionen Tonnen. Pro Person und Jahr entspricht das 330 kg oder ungefähr einem Viertel der Treibhausgase, welche wir durch unsere Ernährung verursachen. Angefangen bei der Landwirtschaft in Form von beispielsweise aussortierten, unförmigen Früchten. In der Verarbeitung, wie auch dem Grosshandel werden ungenutzte Nebenprodukte wie Innereien weggeworfen oder Lagerungsverluste treten auf. In der Gastronomie werden zu grosse Portionen gekocht oder es gibt Buffetüberschüsse. Im Detailhandel zeigt sich die Verschwendung bei abgelaufenen Produkten, welche durchaus noch geniessbar sind. Und zu guter Letzt fällt bei den Konsumenten zuhause Food Waste an, durch das Wegwerfen von Essensresten oder dem letzten Schluck in der Flasche (Foodwaste.ch).

Essen retten mit Too good to go und Tradingpoint

Das dänische Unternehmen Too good to go wurde 2015 gegründet und ist in 17 Ländern aktiv. Weltweit sind über 63 Millionen Personen registriert und so konnten schon über 162 Millionen Mahlzeiten gerettet werden. In der Schweiz gibt es 1,8 Millionen registrierte Nutzende und es wurden schon 6,1 Millionen Mahlzeiten gerettet (Too good to go, Stand 15.09.2022). So wird ersichtlich, dass man durchaus mit vergünstigen Mahlzeiten einen Unterschied erreichen kann. Nun kommt Tradingpoint ins Spiel. Dieses Unternehmen kooperiert mit Too good to go und gemeinsam versuchen sie grössere Mengen an Produkten von Marken wie Kambly, Chiefs, Hero, Hirz, Nestlé, und weitere zu retten. Denn Lebensmittelhersteller können nicht immer alle produzierten Produkte rechtzeitig abverkaufen. Tradingpoint kauft die Lebensmittel ein, stellt sie zu Überraschungspakete zusammen und vertreibt sie über die App von Too good to go. Diese werden wöchentlich ihren Vertriebspartner geschickt. So bietet Tradingpoint eine Lösung für Grossisten und Produzenten, um noch mehr Konsumenten zu erreichen.

Fight against Food Waste mit Self Storage?

Wir sagen Dream Team! Ein Schweizer Haushalt besitzt durchschnittlich 10'000 Gegenstände. Entscheidet man sich für Self Storage, trägt dies zu einer längeren Lebensdauer gekaufter Dinge bei, sei es Hausrat, Sportequipment u.v.m. Aus diesem Aspekt heraus und aufgrund der Tatsache, dass sich etwas ändern muss in der Beziehung zu unseren Lebensmitteln, haben wir uns für eine Kooperation mit Tradingpoint entschieden. So kannst du ab diesem Sommer an unseren besetzten Standorten in Lausanne, Bern, Basel und Zürich neu auch Lebensmittel retten. Die Reservierung eines Paketes läuft über die App von Too good to go. Auch vor Ort kannst du dich über das aktuelle Sortiment informieren und spontan eine Überraschungsbox kaufen. So stellt Tradingpoint coole Themen-Päckli zusammen wie «Best of Good Morning», «Best of Snacks», «Best of Backery» und der genaue Inhalt ist «a surprise». Auf die Plätze, fertig, geniessen!