Clevere Einlagerung mit Self-Storage: wohnen ohne Baucheinziehen
Kennst du das Gefühl, dass plötzlich nichts mehr richtig passt? Alles ist irgendwie zu eng, zu klein und zu beengt. So wie die Lieblingsjeans zu spannen beginnt, kann auch eine Wohnung aus allen Nähten platzen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, gibt es eine flexible Platzmangel-Diät ohne Jo-Jo-Effekt: Self-Storage.

Hinlegen, tief Luft holen, Bauch einziehen und dann ZIIIIEHEN – und hoffen, dass der Reissverschluss hält. Es ist wie verhext. Vor kurzem hat die Lieblingsjeans noch gepasst. Jetzt spannt sie und erinnert eher an eine Presswurst. Nicht gerade schön.
Ähnliches beobachtet man mit der Zeit auch in den eigenen vier Wänden. Dort, wo früher Platz war und alles schön aufgeräumt aussah, hat sich einiges angesammelt: Papierberge, Kartons hinter der Schlafzimmertür und Regale voller Krimskrams. Auch nicht schön. Jetzt hilft nur noch die Stauraum-Diät. Ja, richtig gelesen. Und wie bei jeder angesagten Diät, kommt sie natürlich aus den USA. Ihr Name: Self-Storage.
Mit Self-Storage wird die Wohnung schnell wieder schlanker. Wie? Ganz einfach: einen Lagerraum oder eine Lagerbox mieten, alles einlagern, was zu Hause stört – fertig. Und für fast jedes Bedürfnis gibt es die passende Lagerraumgrösse, von klein bis gross. Klingt zu schön, um wahr zu sein. Für Amerikaner ist ein externer Lagerraum so selbstverständlich wie Cheesecake und Milkshake und ein Mietraum bis zu 100 Quadratmeter keine Seltenheit. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Self-Storage: die einfache Lösung für Einlagerung und Aufbewahrung
Wer sein Hab und Gut ausserhalb der Wohnung aufbewahrt, weil zu Hause der Platz fehlt, nutzt im Grunde schon Self-Storage. Gemeint ist eine flexible Einlagerung von Möbeln, Kartons, Hausrat oder saisonalen Gegenständen. Das urbane Leben lebt von Flexibilität und will manchmal spontan gestaltet werden.
Genau da setzt das Konzept an: Du verzichtest nicht komplett auf deinen Hausrat, sondern nur für eine bestimmte Zeit vollständig oder teilweise auf bestimmte Möbel, Gegenstände und Platzräuber. Du lagerst also Dinge ein, die du gerade nicht brauchst: Möbel, Kisten, Sportausrüstung, Skier im Sommer oder Gartenmöbel im Winter. Bei der Einlagerung werden diese Platzräuber auf Zeit praktisch und sicher versorgt.
Clever einlagern: wann sich Self-Storage lohnt
Es gibt viele Gründe, um seine Schätze woanders zu lagern. Kurzfristig für ein paar Tage, Wochen, eventuell auch länger: Vielleicht planst du ein Sabbatical, ein Auslandssemester, einen Umzug oder eine Renovation – oder dein Keller ist einfach zu feucht. Vielleicht willst du auch einen neuen Boden verlegen oder deine Eltern haben dich nach der letzten Party mitsamt deinen Klamotten vor die Tür gesetzt? Für jedes Platzproblem gibt es eine individuelle Lösung.
Es macht ja einen Unterschied, ob du nur ein paar alte Liebesbriefe, die sperrigen Gartenmöbel, deine Skiausrüstung oder sogar dein komplettes Mobiliar sicher verwahren willst. Dann gleicht die Einlagerung einem Umzug. So oder so hat die clevere Aufbewahrungsmethode einen positiven Nebeneffekt: Du überlegst, was sich lohnt einzulagern und was weg kann. Einlagern oder entrümpeln – beides verschafft dir mehr Raumfreiheit! Wenn du deiner Wohnung zusätzlich etwas Gutes tun möchtest, lies auch unseren Beitrag zum Wohnung entrümpeln.
Möbel einlagern: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Du hättest auch gerne mehr Platz? Kein Problem. Wie viel darf es denn sein? Egal, ob du nur ein paar Kartons einlagern möchtest oder das gesamte Mobiliar einer Grossfamilie einen Lagerplatz braucht. Vom kleinen Lagerschrank bis zum grossen Lagerraum ist alles möglich.
Doch Platz ist Geld! Darum ist es wichtig, dass du dir im Vorfeld gut überlegst, was du einlagern willst und wie viel Platz du dazu wirklich benötigst. Mathe ist lange her – und die Berechnung ist für manche eine Herausforderung. Lass dich lieber gleich beraten, statt selbst herumzurechnen. Auch in kleinen Räumen ist oft erstaunlich viel Platz, wenn er optimal genutzt wird. Du kannst ja jeden Zentimeter ausfüllen und bis unter die Decke stapeln. Auch Regale sind erlaubt und schaffen zusätzlichen Stauraum.
Und so gehst Du vor, um die passende Lagerraumgrösse zu finden:
1. Schritt: Verschaffe dir einen Überblick darüber, was du ausquartieren willst. Ist die Menge überschaubar, kannst du sie zusammenstellen und so einen guten Eindruck bekommen.
2. Schritt: Nutze den Volumenrechner, um eine erste Idee zu bekommen, wie viel Lagerfläche du ungefähr benötigst.
3. Schritt: Falls du dir unsicher bist, frage vorsichtshalber nach und nimm die kostenlose Zebrabox Beratung in Anspruch.
4. Schritt: Unsere Tipps zum Einlagern beherzigen. Damit kann nichts schiefgehen.
5. Schritt: Wohnen ohne Baucheinziehen – und den neu gewonnenen Platz einfach geniessen.



