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Zebrabox & myclimate – eine Reise durch den Emissionsdschungel


Carbon Footprint, CO2 Bilanz, Scope 3, und so weiter. Alle reden davon, wir wollen es wissen! Wie viel CO2-Emissionen gehen auf unser Konto und welche Massnahmen gibt es, um diese zu kompensieren? Diese Fragen haben wir uns anfangs Jahr gestellt und in wenigen Wochen ist es so weit! Unsere erste CO2-Bilanz erscheint in Zusammenarbeit mit myclimate. Unser Ziel? Mit bestrebten Massnahmen unsere Emissionen senken und so unseren Beitrag zur globalen Problematik zu leisten.
 

Es werde Licht im CO2-Dschungel

Mit den immer mehr werdenden Standorten und dem Fokus auf eigene Immobilien startete unsere spannende Entdeckungsreise durch den CO2-Dschungel! Doch schon bald wurde uns bewusst, dass es an der Zeit ist, einen kompetenten Partner an unserer Seite zu wissen. Daraus entstand im Februar 2022 die Zusammenarbeit mit myclimate. Mit Gründungsjahr 2002, fördert myclimate als gemeinnützige Stiftung den Klimaschutz durch verschiedenste Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt.

Im ersten Schritt werden alle Emissionen in eine CO2-Bilanz einfliessen. So lernen wir unsere Einflüsse kennen und haben einen Überblick über den Fussabdruck von Zebrabox. Im zweiten Schritt werden wir gezielt Massnahmen zur Reduzierung der Emissionen setzen, um uns in Punkto Nachhaltigkeit zu verbessern und möglichst unser Bestes zu geben!

Junge schaut im Wald durch ein Fernglas

Corporate Carbon Footprint

Bei einem Corporate Carbon Footprint werden relevante Treibhausgase (wie CO2, Methan & Lachgas) berücksichtigt. Innerhalb einer bestimmten Periode – in unserem Fall innerhalb des Geschäftsjahres 2021 – werden diese systematisch erfasst. Die Datenerhebung reicht von Energieverbrauch, Geschäftsverkehr, Materialien bis hin zu Abfall & Recycling. Im Anschluss wird die Wirkung der Gase in CO2-Äquivalente umgerechnet (CO2e, Treibhauspotential im Zeitraum von 100 Jahren). So erfahren wir mehr über den Ist-Zustand von Zebrabox und können unsere CO2-Ziele definieren, monitoren und benchmarken. Zudem liefert die Bilanz auch eine Grundlage für faktenbasierte Kommunikation mit unseren Stakeholdern.

Herausforderung in der Datenerfassung für Self Storage

Uns war schnell klar, dass für den Fall von Self Storage eine detaillierte Bilanzierung nötig ist. Denn in vorgefertigten Rechenmodellen ist meist die Raumtemperatur von Wohnräumen Richtwert. Dieser wird in Lagerräumen hinfällig und musste angepasst werden. Auch die Beschaffung der Daten über die Immobilienverwaltungen, Stromanbieter und zuständige Abfallentsorgungen gestaltete sich komplexer. Da jeder Kanton seine eigenen Gesetzmässigkeiten hat, wurde die ganze Erfassung noch verflochtener. So waren wir für 11 Standorte mit knapp 45 Ansprechpersonen im Austausch. Trotzdem oder gerade, weil es schwieriger war als gedacht, sind wir gespannt auf die Auswertungen und werden euch auf die Reise durch den Emissionsdschungel mitnehmen!

 

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