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Umzug – ganz easy: Das Zügel-Extra


Dein Umzug steht an und du weisst nicht, wo dir der Kopf steht? Keine Panik! Zügel-Chaos ist nur was für Gestresste und für Leute ohne Plan. Für dich wird er aber mit den folgenden Tipps zum «Om»zug.
 

Tiiiief ein- und ausatmen – und dann weiter kräftig drücken und pressen und hoffen, dass alles hält und passt. Hier noch ein Stücken – passt. Dort noch ein bisschen – klappt. Puh. Geschafft. Am Ende sind alle etwas erschöpft, aber auch stolz und auch happy, dass es alles geklappt hat. Ja, so ein Umzug ist schon ein Kraftakt, aber die Anstrengung lohnt sich und ist auch schnell vergessen. Ein Umzug ist ein bisschen wie eine Geburt – mit dem kleinen Unterschied, dass alles raus, und später wieder hinein muss – in die neue Wohnung.

Keine leichte Aufgabe. 22 Umzugskartons zügeln so im Schnitt von A nach B, obwohl es auch Menschen gibt, die 122 Kartons ohne Probleme vollkriegen. Mit Büchern zum Beispiel, Schuhen oder Handtaschen. Zu den Kartons kommen noch demontierte Schrankteile, diverse Kleinmöbel und jede Menge Krimskrams.

Hört sich nach Arbeit an – ist es auch! Je mehr Helfer tragen, anpacken, abbauen, aufbauen und auspacken, desto entspannter ist in der Regel der Umzug für alle Beteiligten. Es sei denn, man hat als Helfer die Labertaschen, Rumsteher und Besserwisser aus dem Freundeskreis eingeladen. Dann kann der Schuss auch gründlich nach hinten losgehen. Regel Nummer eins: Besserwisser & Co. bleiben zuhause. Regel Nummer zwei: Mit richtig engagierten Helfern und der entsprechenden Vorbereitung kannst du dem Umzugstag ganz gelassen entgegenblicken. Nummer drei: Freu’ dich auf den Umzug und deine neuen vier Wände. Dann kommt die Entspannung ganz von selbst. So, und jetzt erstmal tieeef einatmen…
 

Umzug mit Plan: Entspannt und easy

Eine Million Umzüge finden schätzungsweise pro Jahr in der Schweiz statt. Das sind 2.739 pro Tag. Freitag ist der beliebteste Umzugstag der Woche, insbesondere in Zürich – und dann in den Monaten in denen es nicht schneit. Dann müssen auch entsprechend mehr Umzüge über die Bühne gehen. Das führt leicht zu Engpässen. Wenn du dein genaues Einzugsdatum kennst – vielleicht zufällig ein Freitag? – dann sichere dir einen Umzugswagen und die Kartons rechtzeitig und klär’ vorab, wer den Wagen fahren kann.
 

Planung ist die halbe Miete beim Umzug

Warum jemand seine alte Wohnung für eine neue verlässt? Die Aussicht auf eine grössere Wohnung ist für die meisten der ausschlaggebende Grund, die Zügel-Strapazen auf sich zu nehmen. Oder der Zusammenzug mit dem Partner.

Doch kaum jemand zieht von heute auf morgen um. In der Regel ist genügend Vorlaufzeit von der Wohnungssuche bis zum Unterschreiben des neuen Mietvertrages über Kündigung der alten Wohnung (per Einschreiben!) bis zum Einzug. In der Regel zehn Wochen. Zeit genug also, um ganz entspannt zu planen und zu organisieren! Wichtig ist, früh genug damit anzufangen. Früh heisst: ein bis zwei Monate vor deinem Umzugstermin! Dann heisst es den Umzug anmelden, Nachsendeantrag stellen, Telefon, Internet und TV wechseln beziehungsweise ab- und ummelden. Das geht online am unkompliziertesten. Und mit ein paar Urlaubstagen für die Vorbereitung lässt sich Stress vermeiden.

Trotzdem ist ein Umzug meist eine schweisstreibende Aufgabe und stellt einiges auf die Zerreissprobe: strapazierte Umzugkartons mit eingerissenen Haltegriffen – und auch Freundschaften. Neue Umzugskartons sind leicht zu besorgen. Helfer nicht immer von heute auf morgen. Dem Freundes- und Bekanntenkreis solltest du darum rechtzeitig mitteilen, dass du am Tag X etwas Grosses planst. Sie sollen sich den Termin freihalten. Es gäbe was zu feiern und das ein oder andere Glas gemeinsam zu heben. Hoch die Tassen!
 

Gekonnt entrümpeln

Bussi-Bär-Tasse, zu enge Hosen, überfüllte Schränke, vollgestopfte Schubladen: 10.000 Dinge hortet jeder von uns. Beim Umzug fällt das ins Gewicht und wirft dann die Frage auf: Muss das alles mit oder kann etwas davon weg?

Fragt man die japanische Bestsellerautorin und Aufräumexpertin Marie Kondo ist die Antwort einfach: Ja – weg mit dem unnützen Kram. Dinge sollen Freude und dich glücklich machen. Tun sie es nicht – ciao! Zack und weg. Ganz einfach. Marie Kondo ist Expertin in Sachen Entrümpeln und ihre «KonMari-Methode» effektiv, um unnützen Krempel loszuwerden. Und sind wir mal ganz ehrlich: Ausmisten ist für viele das Schwierigste am ganzen Umzug. Doch nicht alles muss zwingend entsorgt oder auf den Sperrmüll (Termin anfragen!). Vieles lässt sich im Internet oder auf einem Flohmarkt verkaufen oder auch verschenken. Wie? Mach eine Verschenk-Party mit Nachbarn. Oder stell unnötige Dinge an die Strasse mit einem grossen Pappschild „ZU VERSCHENKEN!“. Das macht Freude auf beiden Seiten. Denn wer teilt, hat mehr – mehr Ordnung, mehr Platz, mehr Freiraum in der neuen Wohnung. Und am Ende sind alle glücklicher: Der oder die Beschenkte, du, weil du nun mehr Platz hast und die Umwelt auch. Mission Umzug geschafft! Zügeln kann so leicht sein.

Umzugs-Checkliste (kompakt)
Umzugs-Checkliste (ausführlich)

Clevere Einlagerung: Endlich wohnen ohne Baucheinziehen
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In die Schweiz ziehen: Darauf solltest du achten
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Koffer packen und los geht’s!? Auslandsaufenthalt vorbereiten und gekonnt planen
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