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Umzug: So kannst du Fehler vermeiden

Wir müssen uns nichts vormachen, ein Umzug kann ganz schön stressig sein. Damit die Vorfreude auf das neue Zuhause bleibt und der Stresslevel möglichst gering bleibt, solltest du die folgenden Fehler unbedingt vermeiden.

1. Alles muss mit! Oder was muss wirklich mit?

Auch wenn du gerne alles auf den letzten Drücker machst, beim Umzug solltest du dies tunlichst vermeiden. Einer der grössten Fehler ist es, aufgrund von Zeitmangel einfach wahllos alles einzupacken. Nicht alles, was sich in deiner Wohnung oder in deinem Keller befindet muss in deine neue Wohnung mitkommen. Ein Umzug ist auch die perfekte Gelegenheit, endlich richtig auszumisten. Daher unser Tipp: Beginne frühzeitig mit der Planung und ordne alles in Ruhe. Was möchte ich in meiner Wohnung? Was möchte ich behalten aber nicht in meiner Wohnung haben und was kann weg bzw. verkauft werden? Am besten beginnst du einen Monat vor dem Umzug, die ersten Schränke und Kommoden zu sortieren und einzupacken, damit du auch sicherlich genug Zeit hast. Mit dem Keller oder Estrich kannst du aber auch schon früher beginnen, denn machen musst du es so oder so.

2. Packen will gelernt sein

Beim Packen der Umzugskartons können gleich mehrere Fehler gemacht werden. Zuerst musst du dafür sorgen, dass du die richtige Anzahl an Umzugskartons zur Verfügung hast. Für jeden Topf gibt es den passenden Deckel, dies gilt auch für Umzugskisten. Für Gläser gibt es spezielle Kartons mit Einsätzen. Mäntel und Kleider können in Kleiderkisten inkl. Stange verstaut werden und schwere Bundesordner kommen in kleinere Kisten, die stabil sind und nicht zu schwer werden. Schau mal in unserem Zügelshop vorbei, dort findest du alles was ein Umzugsherz begehrt.

Auch hier gilt: Mise en place lohnt sich! Dabei solltest du mit den Sachen beginnen, welche du momentan nicht benötigst. Im Winter beispielsweise Gartenwerkzeuge oder die Campingausrüstung. Überschätze dich nicht und lade die Kisten nicht zu schwer. Einerseits können die Kisten reissen und auch dein Rücken wird es dir danken.

Umzug im Nu

3. Weniger Arbeit dank sortieren

Was sich durch den ganzen Umzug durchzieht ist, dass man immer sortieren sollte. Am besten packst du die Kisten thematisch und versorgst in jeder Kiste nur Dinge, die an den gleichen Ort kommen. Schwere Dinge kommen nach unten, leichte Dinge nach oben. Hast du die Kisten alle gepackt, solltest du sie mit Inhalt und Zielort beschriften. Auch Mobiliar soll mit dem Zielort beschriftet werden, damit man beim Umzugstag weiss wohin damit. Schrauben und Muttern oder allgemein Kleinteile von demontiertem Mobiliar, werden direkt am Möbel in einem Sack befestigt oder zumindest beschriftet. So sparst du dir am Umzugstag garantiert Zeit und Nerven – übrigens auch deiner Verstärkung.

4. Zusammen bist du stärker

Ein Umzug alleine meistern? Vielleicht möglich, aber unglaublich zeitintensiv, stressig und anstrengend. Daher solltest du Umzugshelfer aufbieten. Dabei solltest du besonders darauf achten, dass die Helfer sorgfältig und zuverlässig sind. Frage auch lieber zu viel als zu wenig Leute. Es gibt immer wieder Helfer, welche kurzfristig abspringen. Während des Umzugs solltest du dann unbedingt deine Umzugshelfer bei Laune halten. Wie das geht, haben wir bereits in einem Blogbeitrag festgehalten.

5. Kommt Zeit, kommt ein guter Umzug

Sei es für die Planung des Umzugs, das Packen der Umzugskartons oder das Sortieren deiner Sachen, bei allen Dingen gilt: gut Ding will Weile haben.

Mit unseren Tipps solltest du nun gerüstet sein für deinen Umzug. Klar, es kann auch jetzt noch was schief gehen aber das Wichtigste zum Schluss: Bewahre immer einen kühlen Kopf und freue dich auf dein neues Zuhause. Falls du dich noch weiter informieren willst, empfehlen wir dir unsere Umzugschecklisten.

Umzugs-Checkliste (ausführlich)
Umzugs-Checkliste (kompakt)