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Stauraum schaffen leichtgemacht: 10 Mythen über Wohn-Chaos!


Chaos, soweit das Auge reicht – überall steht, liegt oder hängt etwas rum. Es sieht aus, als hätte ein Tornado Zumba getanzt. Und nicht alles lässt sich aufs Jäger-und-Sammler-Syndrom schieben. Da hilft nur eins: Stauraum schaffen! Mit ein paar Tricks gewinnst du ganz leicht Platz – das geht schon in Ordnung. 😉 
 

Wohn-Mythos 1: Mich stört das Chaos nicht!

Falsch! Insgeheim stört es dich schon, manchmal, wenigstens ein bisschen. Du kannst es ruhig zugeben, dass es nervig ist, wenn Dinge nicht da sind, wo sie hingehören und du ständig suchen musst. Das kostet Zeit und raubt unnötig Nerven!

Das Stau-Raumwunder: Jeder Gegenstand braucht sein Zuhause! Das gilt für Batterien und Briefmarken ebenso wie für Scheren, Kochlöffel und die Zahnbürste. Dafür lohnt es sich, ein paar Dinge auszumisten und für den Rest Stauraum zu schaffen. Das kann eine Schublade für Werkzeug oder eine für Büromaterial sein. In der Küche schafft eine Vorrichtung Ordnung, wo alle Kochlöffel, Rührer, Stampfer und Messer griffbreit sind. Wenn alles immer da ist, wo es auch gebraucht wird, hört das Chaos auf.

Zebrabox-Idee: Egal, ob Küche oder Kommode: Jeder Schublade werden Gegenstände zugewiesen: Besteck, Werkzeug, Büromaterial – und so weiter. Und damit nicht alles in der Schublade durcheinanderkommt, können praktische Schubladenunterteiler genutzt werden, wie es sie günstig bei Migros, Coop & Co. oder in Einrichtungshäusern gibt.
 

Wohn-Mythos 2: Ich habe jedes Fleckchen ausgenutzt!

Jedes Fleckchen, ganz sicher? Wie sieht es denn über und neben deinem Türrahmen aus? Da kann man doch sicher noch Platz schaffen ...

Das Stau-Raumwunder: Alles, was über deiner Blickhöhe liegt, stört nicht, da es den Raum optisch nicht verkleinert oder schmaler macht. Regale über und neben dem Türrahmen sind ideal als Stauraumfläche.

Zebrabox-Idee: Ein Teil des Zimmers mit einem Vorhang oder einer Jalousie abtrennen, dahinter ein Regal, um das zu verstauen, was nicht ständig benötigt wird. Alternativ Schienen an die Decke und den Boden montieren. Diese anschliessend mit Elementen aus Möbelhäusern oder selbst gebastelten Schiebetüren nutzen. Das lässt sich auch online planen und bestellen.
 

Wohn-Mythos 3: Ich brauche das noch. Irgendwann. Bestimmt ...

Falsch! Es ist dein schlechtes Gewissen, das zu dir spricht: Lies mich! Reparier‘ mich! Mach mich wieder schön! Du wolltest doch abnehmen und mich wieder anziehen…

Das Stau-Raumwunder: Das sind die Dinge, die dir ein schlechtes Gefühl geben, wie die Nordic Walking Stöcke, die in der Ecke stehen, der Drahtesel mit dem Platten und das alte Kaffeeservice mit Goldrand (höhö, von wegen du und mit der Hand spülen...). Durch unnütze Dinge darfst du dir nicht die Energie rauben lassen. Darum ausmisten und weg mit dem unnützen Kram oder ab in die Brocki damit. Himmlisch, wie viel Platz da plötzlich frei ist!

Zebrabox-Idee: Du willst dich einfach nicht trennen, brauchst aber den Platz? Dann heisst das Zauberwort Self-Storage.
 

Wohn-Mythos 4: Der Raum gibt nicht mehr her!

Zugegeben, in manchen Räumen oder Appartements ist Stauraum so rar wie Schatten in der Wüste, aber es gibt ihn. Irgendwo. Und nicht immer ist es der Grösse des Raumes oder der Wohnung geschuldet, dass alles eng und vollgestellt wirkt. Oft liegt es auch an den Möbeln, die zu wuchtig sind und den Raum zustellen.

Das Stau-Raumwunder: Mit Einbauschränken schaffst du ganz leicht neuen Stauraum, da sie den vorhandenen Platz am besten nutzen. Auch Eckschränke sind wahre Stauraumwunder, besonders mit einer Karussellfunktion, zum Ausziehen oder Schwenken bieten sie Platz bis sprichwörtlich in die letzte Ecke. Top: Multifunktionale Möbel wie Klapptisch, Schlafsofa, Schrankbett oder ein Rollcontainer mit Kissen als Sitzmöglichkeit. So kannst du je nach Tageszeit Möbel anders nutzen und sie bieten dir dazu meist noch Stauraum für das Bettzeug!

Zebrabox- Idee: Auch mit einem Podest kannst du Stauraum schaffen. Ideen für tolle Podeste mit Schubladenfunktion oder aus Schrankelementen findest du auf Pinterest oder auch als fertige Elemente im Möbelhaus. Wer zwei linke Hände hat, sollte die Umsetzung der Stauraum-Ideen einem Schreiner überlassen.
 

Wohn-Mythos 5: Ich kann nichts mehr hinstellen!

Richtig! Viele Möbel haben die Angewohnheit sich breitzumachen und beanspruchen Platz auf dem Boden, besonders so schwere Kaliber wie Kleiderschrank oder Küchenzeile. Dazwischen passt nichts oder es sieht gequetscht aus.  

Das Stau-Raumwunder: Wenn auf dem Boden kein Platz mehr ist, dann nutze die Wände und geh in die Höhe! Denn alles, was hängt statt steht, wirkt gleich viel luftiger. Es gibt tolle Hängemöbel, die nicht nur Stauraum schaffen, sondern auch noch Ablagefläche bieten.

Zebrabox- Idee: Schon mal drüber nachgedacht, ein Regalbrett unter der Decke anzubringen, von der einen bis zur anderen Seite? Da oben sind die Dinge gut aufgehoben, an die du selten dran musst wie Bücher, Fotoalben und Magazine. Auch hier der Tipp: Ein Klick auf Pinterest und Stauraum eintippen. Überraschung!
 

Wohn-Mythos 6: Man hat einfach nie Platz genug

Stimmt, gefühlt herrscht wirklich immer Platzmangel. Egal wie viel Fläche dir zur Verfügung steht. Richtig ist auch: Viel Platz verleitet zum Anhäufen und Aufheben. Je mehr Platz, desto voller sind Schränke, Keller oder Abstellkammer mit nutzlosem Kram (siehe Mythos 3!).

Das Stau-Raumwunder: Stauraum ist ein Genuss! Aber auch hier gilt wie bei allen Genussmitteln: Nicht zu viel davon und in Massen geniessen.

Zebrabox-Idee: Passgenauen Stauraum nach Mass gibt es auch ausserhalb der eigenen vier Wände. Bei uns zum Beispiel in jeder Grösse.
 

Wohn-Mythos 7: Ich habe schon jeden Zentimeter ausgenutzt!

Wetten nicht! In jeder Wohnung gibt es ungenutzten Zwischenraum – meist zwischen Schrank und Wand – und die ein oder andere Nische, wo Bügelbrett, Staubsauger und Wäschereck ihr Dasein fristen. 

Das Stau-Raumwunder: Nischen sind ideal um Stauraum auf kleinstem Raum zu schaffen! Und mit Regalbrettern, Stangen oder Haken lässt sich aus Nischen noch mehr Stauraum rausholen. Je nach Breite kannst du in Zwischenräumen auch Kisten oder Ordner stapeln und so Stauraum schaffen. Vorhang von der Decke bis zum Boden, fertig.

Die Zebrabox-Idee: Lass die Regalbretter am besten passend im Baumarkt zuschneiden. Baupläne findest du im Internet. So wird die Nische optimal genutzt.
 

Wohn-Mythos 8: Deko ist schön, davon kann man einfach nicht genug haben!

Stimmt! Vasen, Bilderrahmen, Kerzen und die Muscheln vom letzten Strandurlaub machen aus einer Wohnung erst ein Zuhause. Aber: Je mehr Kleinigkeiten herumliegen, desto chaotischer wirkt die Wohnung.

Das Stau-Raumwunder: Bei Deko gilt besonders: Weniger ist mehr! Lieber ein paar ausgesuchte Teile präsentieren statt alle auf einmal! Der Rest kommt in eine Kiste und dann ab in den Keller, in den Kleiderschrank oder den Lagerraum. Nach ein paar Wochen oder Monaten wird gewechselt. Öfter mal die Sachen inspizieren, kaputte Dinge ausmisten und die, an denen du dich sattgesehen hast, gleich mit.

Zebrabox- Idee: Deko will inszeniert werden! Setze aussergewöhnliche Objekte in Szene, zum Beispiel in einem Bilderrahmen (ohne Glas!). Eingerahmt wird die Muschel oder deine Lieblingstasse (die ungenutzt im Schrank steht, damit sie nicht kaputtgeht) zum Blickfang! Und im Schrank ist wieder etwas Platz.
 

Wohn-Mythos 9: Der Flur ist zu eng, darum das Chaos

Stimmt! In vielen Wohnungen ist der Eingangsbereich meist klein und der Flur verdammt schmal. Ausreichend Stellfläche? Mangelware! Tageslicht? Glückssache! Das Chaos wird nicht besser, wenn Schuhe wild durcheinanderpurzeln und an der Garderobe alle Jacken übereinander hängen, die du finden konntest.

Das Stau-Raumwunder: Schuhschränke sind eine tolle Erfindung! Sie sind schmal und so für jeden Flur geeignet. Die Investition lohnt sich! Für Jacken, die du nicht täglich brauchst suchst du ein neues Zuhause. Wie wär’s in einer Unterbettkommode oder einem Lagerraum?

Zebrabox-Idee: Truhen sind wahre Platzwunder! Und vielseitig einsetzbar - im Flur für Schuhe, in der Küche für Handtücher oder Tischdecken, im Kinderzimmer für Bauklötze und Lego, etc. Und draufsetzen kannst du dich auch noch!
 

Wohn-Mythos 10: Aufräumen lohnt sich eh nicht – sieht ja gleich wieder unordentlich aus

Hm, da muss wohl was dran sein. Aber: Nicht verzagen, auch das Chaos lässt sich beseitigen! Nicht alles auf einmal, aber Schritt für Schritt, Kiste für Kiste, Stapel für Stapel…

Das Stau-Raumwunder: Beim Aufräumen ist Regel Nr. 1: Lieber oft und kurz als selten und aufwändig. Dann gibt es erst gar keine Chaos-Hot-Spots! Denn sei mal ehrlich: Aufräumen ist nur dann ein Albtraum, wenn es zeitintensiv ist und in Arbeit ausartet. Das schreckt viele schon im Vorfeld ab – und man lässt es bleiben. Regel Nr. 2: Chaos beseitigen. Am besten jetzt. Einfach loslegen. Unsere Tipps helfen dir!

Zebrabox-Idee: Wunder gibt es immer wieder. Heute oder morgen können sie geschehen. Auch bei dir! Hallo Raumwunder, Ciao Chaos!

Checkliste Stauraum

Clevere Einlagerung: Endlich wohnen ohne Baucheinziehen
Kennst du das Gefühl, dass plötzlich nichts mehr richtig passt? Alles ist irgendwie zu eng und zu klein, zu beengt? So wie die Lieblingsjeans spannt, kann auch eine Wohnung aus allen Nähten platzen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, gibt es eine tolle Platzmangel-Diät ohne Jo-Jo-Effekt: Self-Storage.

Survival-Guide: Wohnung untervermieten
Du planst eine längere Reise oder willst für ein paar Monate ins Ausland ziehen? Glückwunsch, davon träumen viele. Aber was wird aus deiner Wohnung? Am besten untervermieten! No risk – no fun! Wir haben da sechs Überlebensstrategien – für dich und deine Wohnung. ;-)